Methode

Musik ist eine Bewegung, die den Körper braucht.

Meine Arbeitsweise beruht auf der Grundannahme, dass die Musiker – Sänger wie Instrumentalisten – egal in welchem Stadium des Könnens, nichts anderes tun, als das, was ein Kind getan hat, als es geschafft hat, auf die Beine zu kommen und sicher zu laufen.

Der Musiker wählt zwischen den gelungenen und den nicht gelungenen Versuchen, wählt die besten Möglichkeiten, wiederholt sie mit Freude, um sie wieder zu verändern, wenn die Situation es verlangt.

Dieser Prozess geschieht zum Teil bewusst, zum Teil unbewusst – sowohl in der Motivation als auch im Ergebnis der Ausdrucks­bewegung, die zum Klang wird.

Die Theater- und Konzertbühne stellt dabei eine besondere Herausforderung dar: Die komplexen Ereignisse entstehen „hier und jetzt“, sind einmalig und unumkehrbar. Sie sind fragil und wecken deshalb den Wunsch nach Verlässlichkeit und Perfektion.

„Jeder Fehler ist ein Experiment!!“

Methode Stimme-Bewegung

Meine Arbeitsweise mit Sängern stützt sich auf die Wahrnehmung und elementare Analyse von Spannungsabläufen der Körper-Bewegung. Sie hilft  die physiologischen Zusammenhänge in emotionalen Ausdruck zu integrieren. Sie provoziert Vielfalt der szenischen Körpersprache. Sie intendiert die Einheit der Aussage vom Gesang und Körper.

  1. Prinzip – Wechselwirkung der Funktionen
    Stimme/Klang und Bewegung
  2. Prinzip – Explorative Prozesse als Lernbasis
  3. Prinzip – Koordination der Bewegungsabläufe
  4. Prinzip – Zunehmende Komplexität der Handlungen

Kann man auch im Kopfstand singen?